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Vergleich

Padel vs. Tennis: Die 7 wichtigsten Unterschiede

Schläger statt Schläger, Glaswände statt Auslinien — wir vergleichen Padel und Tennis in sieben Punkten und zeigen, welche Sportart zu wem passt.

Redaktion Padel-Pilot28. Juli 20266 Min. Lesezeit

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Padel und Tennis teilen sich das Netz, den Ball und die Zählweise — aber das ist schon fast alles, was sie gemeinsam haben. Wer von einer Sportart auf die andere wechselt, muss umdenken. Hier sind die sieben Unterschiede, die am meisten auffallen.

1. Schläger statt Schläger

Im Tennis hast du einen besaiteten Schläger, im Padel einen kompakten, gelochten Schläger ohne Saiten. Der Padel-Schläger ist kürzer, hat eine feste Schlagfläche und ist in der Regel zwischen 360 und 380 Gramm leicht. Das verändert das Spielgefühl deutlich: Du spielst weniger mit Schwung als mit präzisem Kontakt.

2. Das Spielfeld

Ein Padel-Court ist 10 × 20 Meter groß und von Glaswänden umgeben. Ein Tennisplatz ist 10,97 × 23,77 Meter und hat keine Wände. Die Glaswände im Padel sind spielbar — Bälle dürfen abprallen und bleiben im Spiel. Das macht Padel taktisch vielschichtiger, weil du den Ball auch um die Ecke spielen kannst.

3. Immer Doppel

Padel wird fast ausschließlich im Doppel gespielt, Tennis auch im Einzel. Das macht Padel geselliger und reduziert die Laufstrecke pro Spieler. Wer im Tennis im Einzel spielt, muss im Padel lernen, sich mit einem Partner abzustimmen.

4. Unterhand-Aufschlag

Im Tennis wird der Aufschlag über Kopf gespielt und ist oft ein Waffen. Im Padel wird er unterhand gespielt und ist eher ein Anstoß zum Ballwechsel. Ein As-Aufschlag gibt es im Padel nicht — der Punkt wird fast immer in der Rallye entschieden.

5. Bälle aus der Wand

Im Tennis ist der Ball weg, wenn er die Auslinie überfliegt. Im Padel prallt er oft von der Glaswand ab und bleibt im Spiel. Das verlängert die Ballwechsel und macht das Spiel spektakulärer, weil du auch aus scheinbar verlorenen Positionen noch punkten kannst.

6. Lernkurve

Padel gilt als leichter zu lernen als Tennis. Die kurzen Schläger, das kleine Feld und die Wände machen es Anfängern leichter, Bälle im Feld zu halten. Tennis verlangt von Anfang an mehr Technik und Kondition.

7. Kosten & Verfügbarkeit

Padel-Plätze sind kompakter und lassen sich in bestehende Hallen integrieren. Die Schläger sind günstiger als Tennisschläger, aber der Ballverschleiß ist höher. In vielen Städten gibt es mittlerweile mehr Padel- als Tennis-Plätze.

Fazit: Wer gerne taktisch und im Team spielt, wird Padel lieben. Wer das direkte Duell und lange Grundlinien-Ballwechsel sucht, bleibt beim Tennis. Beides lässt sich aber wunderbar kombinieren.

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